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Prof. Dr. Emil Kautzsch

Textbibel

Psalm 101.

Gelübde gottwohlgefälligen Wandels.

1 Von David.   Ein Psalm.
Von Gnade und Recht will ich singen;
dir, Jahwe, will ich lobsingen.
2 Ich will acht haben auf redlichen Wandel, - wann wirst du zu mir kommen? -
will in Herzenseinfalt wandeln inmitten meines Hauses.
3 Ich will mir nicht vor die Augen stellen heillose Dinge;
Übertretung zu üben, hasse ich, es soll mir nicht ankleben.
4 Falscher Sinn soll mir fern bleiben, vom Bösen will ich nichts wissen.
5 Wer seinen Nächsten heimlich verleumdet, den vertilge ich;
wer hochmütig und aufgeblasenes Sinnes ist, den mag ich nicht.
6 Meine Augen sind auf die Treuen im Lande gerichtet, daß sie bei mir wohnen;
wer auf redlichem Wege wandelt, der soll mir dienen.
7 Keiner soll in meinem Hause wohnen, der Trug verübt;
wer Lügen redet, soll nicht bestehn vor meinen Augen.
8 Alle Morgen will ich vertilgen alle Frevler im Lande,
um auszurotten aus der Stadt Jahwes alle Übelthäter.